Andreas Bourani

Andreas Bourani mit Staub und Fantansie in Hamburg

Das zweite Konzert der Staub und Fantasie im Hamburger Gruenspan

Hamburg, 19. März 2012

Der Musiker Andreas Bourani besucht im rahmen seiner Staub und Fantasie Tournee die Hansestadt Hamburg. Im gepack hat er Songs aus dem gleichnamigen, ersten Album. „Eisberg“ und „Nu in meinem Kopf“ sind bereits bekannte Songs aus Funk und Fernsehen. Das Publikum bekommt an diesem Abend einblicke in die Stimmlichen Fähigkeiten des Sängers.

Wie schon beim Konzert in Hannover begleitete mich meine Beste Freundin „Mexxy“ zum Konzert in Hamburg. Im Vorfeld haben wir uns überlegt, ein paar Kuscheltiere zu besorgen und diese auf die Bühne zu werfen. Wir waren gespannt wie dieser Plan ankommen würde.

Um ca. 17:00 Uhr kamen wir am Gruenspan an und setzten uns auf die Treppe vor der Eingangstür. Wir lernen einen Security-Mitarbeiter kennen, der sich nett mit uns über unterschiedliche Fans unterhielt. Er gab Storys zum besten, über Fans die vor Hallen übernachteten, sowas kam für uns tatsächlich nicht in Frage. Nach kurzer Zeit kamen Jürgen (Drummer) und Arne(Keys) raus und einer der beiden grüßte uns. Es wirkte so als ob die beiden wussten wer wir waren, dass wunderte mich etwas, weil wir uns noch nie so richtig unterhalten haben. Nach einer weile verteilten wir, wie schon in Hannover ein paar Fanclub Flyer und warteten weiter in der Kälte bis zum Einlass. Um 19:00 Uhr wurden die Türen geöffnet und wir durften in die Wärme des Clubs eintauchen. Die Erste Reihe konnten wir uns ohne große Anstrengung sichern. Ich stand direkt vor dem Mikrofon von Andreas.

Irgendwann als wir unsere Plätze eingenommen hatten, uns soweit vorbereit haben, lief Mexxy nochmal los. Neben ihr stand eine Frau, wir nennen Sie einfach mal „Frau M“ weil ich mir nicht sicher bin, ob Sie hier namentlich genannt werden möchte. Über den Abend hin lernten wir uns kennen und konnten das Konzert gemeinsam genießen. Die Location war nicht Ausverkauft aber wirkte auf mich gut besucht.

Der Abend wurde von Jacob Brass eröffnet, dessen Show wir aus Hannover schon kannten. Die ruhigen Songs, die Gitarre und seine Stimme machten die Show zu etwas angenehmen. Manchmal braucht es gar nicht viel um zu begeistern. Er hat wieder den Bruno Mars Song „Just The Way You Are“ gespielt und uns damit eine große Freude gemacht. Bei dem Song „Rodeo“ kam Julius (der Gitarrist von Andreas) auf die Bühne und setzte sich ans Keyboard. Es ist noch ziemlich ungewohnt für mich Julius am Keys zu sehen. Mexxy und ich hatten einen kleinen Flashback bei dem Song „Rodeo“ – Sarah Connor hat ebenfalls einen Song der so heißt und in diesem gibt es die Zeile „Eh Oh Eh Oh…“ und das haben wir kurzerhand angestimmt. Glücklicherweise hat das keine gemerkt und wir sind schnell wieder in der gegenwart gelandet. Der Song von Jacob ist wunderschön und zum Ende hin erzählte er noch, dass wir seine CD für 10 Euro mitnehmen könnten und das er sich darüber sehr freuen würde. Mexxy rief ihm noch zu „Wir sollen dich von der Knutsch-Jana Grüßen“. Er musste Grinsen. Im laufe des Auftritts haben wir Jacob Kuscheltiere auf die Bühne geworfen, beim Einpacken seiner Sachen haben wir ihn noch daran erinnert, dass er diese nicht vergessen darf. Das Kuscheltier das er von mir bekommen hat, hing plötzlich an seiner Gitarre.

(c) Kevin Bauermeister

Der Umbau verlief und es wurde langsam Enger in der Ersten Reihe. Im Hintergrund lief Musik, die ich nicht kannte und die Zeit verging. Als die Musik verstummte und es dunkel wurde, war schnell klar das es gleich los gehen würde. An der Seite sah man die Band und Andreas und dann ging das „Intro“ auch schon los und die Musiker betraten die Bühne. Mit dem Song „Zusammen Untergegangen“ ging der Abend los. Andreas sprang und Tanzte von der einen Ecke zur nächsten. Der nächste Song war „Glück“.Immer wenn ich den Song höre muss ich an etwas denken was Andreas mal zu diesem Song gesagt hat“Glück hat ganz viel mit Dankbarkeit zu tun“Das ist absolut wahr. Ich verbinde diesen Satz immer wieder mit dem Song und denke oft darüber nach wie viel Glück ich habe auch wenn das Leben nicht immer perfekt ist. Der Song „Eisberg“ und die Begrüßung von Andreas an das Hamburger Publikum folgten. Er erzählte das er im „Planten und Blomen“ Joggen war, da habe ich mich gefragt, woher er die Zeit nimmt um vor einem Konzert noch durch Hamburg zu Joggen. Als nächste spielte Andreas „Sicher“ und dieser Song gefällt mir LIVE immer besser. Ich muss gestehen, der rockige Sound passt ganz gut zu Andreas. Die Entwicklung von CD Version zu LIVE Version ist geglückt. .Wenn Andreas da auf der Bühne steht, sieht man das es genau das ist, was er immer machen wollte, was er am Besten kann.Er steckt mich mit seiner guten Lauen an. Dieses Konzert ist wie eine Erinnerung an teile meines Lebens und ein großes Fest das genau in diesem Moment statt findet und gefeiert werden soll. “ So Leicht so Schwer“ – ein Text der mir so oft aus der Seele spricht. Es ist schade wenn Menschen sich laut unterhalten bei einer Ballade die andere gerne genießen möchten. Das gab es leider auch in Hamburg, sehr schade. „Eden für dich“ kam als nächstes und ich werde immer noch nicht Warm mit der Nummer. Es muss wohl auch Songs geben, die nicht überzeugen. Die folgende Nummer dagegen hat mich ziemlich überzeugt „Fremder Planet“, wer meinen letzten Bericht aus Hannover gelesen hat weiß vielleicht noch, dass Andreas bei diesem Song gerne runter von der Bühne kommt. So hat er es auch in Hamburg gemacht und mir damit total erschreckt. Plötzlich sprang er von der Bühne direkt auf die Absperrung vor mich. Ich wich einen schritt zurück und wäre fast nach hinten gefallen. Als ich mich gefasst habe hielt Andreas meine Hand und hat mich damit total verwirrt. Was wollte er mir damit sagen? Kopf Aus, befahl ich mir und genoss einfach diesen Augenblick.Er ließ dann meine Hand los. Als er da so stand, vor mir mit seinem Mikrofon habe ich kurz überlegt ob er mir irgendwann das Mikrofon hinhält und mich Singen lässt. Ich hoffte, dass dies niemals passieren wird und zumindest in dieser Situation passierte nichts weiter. Gott sei Dank Passierte das nicht.Andreas kehrte auf die Bühne zurück.Ich ging wieder einen Schritt auf die Absperrung zu und hielt mich daran fest. Wir haben uns dazu entschlossen unsere Kuscheltiere bei dem Song „Mit der Zeit“ auf die Bühne zu werfen. Diesen Song speilte er sitzend am Bühnenrand.Wir hatten so die Chance ihm die Kuscheltiere einfach so geben zu können ohne werfen zu müssen. Als er sah, dass wir Ihm die Kuscheltiere schenken wollten, strahlte er uns an. Er Legte die Tierchen neben sich und Sang den Song weiter. Diesmal kam kein viel sagender Blick der an mich gerichtet war, trotzdem fühle ich mich mit dem Song immer wieder Angesprochen, auch an diesem Abend.Ich habe Mit der Zeit gehört und musste mir diesmal wirklich die Tränen zurück halten. Es klappte auch, ich weiß nicht wie aber es gelang mir nicht zu weinen. Wieso muss Andreas auch so viel Gefühl in seinen Songs haben?Mein neuer Lieblings-Track von Andreas ist ab sofort das Adel Cover „Rolling in the Deep“ – der Song zeigt eine andere Seite von Andreas, ein guter Mix entsteht und die Stimmung beim Publikum verändert sich nochmal, was sicherlich damit zu tun hat, dass man diesen Song einfach kennt“Nur in meinem Kopf“ konnte die Hamburger wunderbar mit singen. Scheinbar hatten die Menschen im Gruenspan diesen Hit noch genau im Kopf. Das Publikum ist total durch gedreht und Andreas stand plötzlich wieder vor mir und sprang auf und ab. Der Song war zu Ende da kam auch schon „Wunder“ der mir so viel bedeutet. Auch hier haben wir wieder mit gesungen, wobei ich immer das Gefühl hatte alleine zu singen. Das war aber zum Glück nicht so. Am Ende des Songs verlässt die Band die Bühne und es wird klar, dass wir langsam zum Ende des Konzertes kommen. Wehmut kommt auf und das verlangen nach mehr Musik. Für eine ruhige Version von „Du lässt dich gehen“ kamen Julius und Andreas zurück auf die Bühne. Ein toller Moment, wenn die zwei diesen Song gemeinsam spielen. Der letzte Song des Abends heißt „Du und ich und Sie“ – der Rest der Band kommt zurück auf die Bühne und die Show nahm ihren lauf. Am Ende sangen alle zusammen „Ohoooo“ und die Band wurde vorgestellt.“Kurz bevor man Julius vorstellte spielten sie in „Du und Ich und Sie “ den Song „Allein Allein“ ein. Natürlich sang ich mit, ich wusste ja das der Track nun kommen würde bzw das er kurz angespielt wurde.Alle anderen Sangen auch mit.Auch diesmal hielt ich zwischen durch wieder Blick Kontakt zu Julius und wir Lächelten uns gegenseitig an.Es ist auch total Toll zu Beobachten wie Julius am Tanzen ist. Das Traut man ihm gar nicht zu wenn man ihn auf der Bühne neben Sarah Connor sieht.Echt, man sieht das er Spaß an dem hat was er da macht. Als aller letzten Song gab es noch „Eisberg“ am Keyboard. Am Ende des Songs singt Andreas „Auf wiedersehen“ und ein Zuschauer rief etwas rein, dass bedeuten sollte, er soll einfach noch nicht gehen. Das Konzert war zu Ende. Ich habe die Set-Liste von Julius noch bekommen (nicht von Ihm selbst aber es war seine Liste). Frau M, Mexxy und ich gingen dann mal gucken was wir nun machen konnten. Im Anschluss gab es eine kleine Autogrammstunde aber wir wollten abwarten bis es etwas leerer geworden war. Julius sah ich auch aber er hat sich unterhalten und da wollte ich nicht stören. In der Halle stand ein Sofa auf das wir uns setzten. Ab und zu soll Julius zu uns rüber geguckt haben, sah hat Mexxy es wahrgenommen. Ich habe das leider nicht sehen können. Nach einer weile stellten wir uns in die Schlange und einer aus der Band kam vorbei und meinte „Kevin“ und ich sagte „Ja“ und dann Fragte er uns ob wir Feuer hatten. Hatten wir leider nicht aber ich wollte dann wissen woher er meinen Namen kennt. „Jede Band hat einen Kevin“ und diese Antwort machte mich etwas sprachlos. Wie war das gemeint? Ich kann mit so einer Aussage nicht viel Anfangen, weil ich nicht einschätzen kann, wie das gemeint ist aber eigentlich ist es auch nicht weiter wichtig. Ich hatte bisher einen so schönen Tag und am Ende des Tages konnte dieser Satz nicht viel schlechtes bedeuteten, ganz im gegenteil.

(c) Kevin Bauermeister

Wir haben uns dann mit Jacob Brass noch unterhalten und ein Erinnerungsfoto gemacht. Jacob hat mir dann erzählt, dass Julius ihm erzählt hat, dass wir uns schon seit seiner Sarah Connor Zeit kennen. Ich bestätigte das und meinte ihr Redet über mich. Und Jacob Ja tun wir. Und dann verabschiedete er sich und ich sagte ihm, das er bei Facebook ruhig Posten soll wann er wo ist, ich würde gern mal wieder vorbei kommen. Er freute sich über diese Aussage und ging.WOW das war schon wieder ein Schock für mich. Da Redet Julius mit anderen über mich. Bevor mein Kopf Kino los ging, beruhige ich mich einfach und entschied das als etwas gutes anzusehen.

Nun gingen wir zu Andreas. Frau M, Mexxy und ich nutzen die Zeit zusammen zu sein und konnten dann auch recht schnell mit Andreas sprechen. Andreas nahm sich Zeit unsere Sachen zu unterschreiben und dabei erzählte er, dass er vorhin mich nur begrüßen wollte. Ich habe ihm dann erzählt, dass ich dachte, er könnte denken, ich würde nicht genug mit machen. Meine neue Tasche ließ ich noch von Andreas signieren. Er Fragte dann was da rauf soll, ich Irgendwas. Mexxy, na dann schreib doch „irgendwas“ und Andreas meinte dann Kevin du weist doch das ich nicht Malen kann. Mexxy meinte dann Mal doch ein Notenschlüssel, kannst du hier auch abmalen. Sie hatte einen Notenschlüssel Brosche um.Er malte dann einen Notenschlüssel und Schrieb 4 Songs auf meine Tasche.Die Tasche sieht jetzt unglaublich Toll aus.Mexxy hatte ein Poster signieren lassen, das total Süß geworden ist.Wir machten noch ein Gruppen Foto und umarmten uns..Ich erzählte Andreas noch, das ich Julius nicht angesprochen hab und er meinte, Wieso denn nicht , er macht das doch immer mit…! Hmm jetzt wollte ich Mutig sein aber der „Aufpasser“ließ mich nicht mehr zurück…. Na gut, da war meine Chance wohl hin. Jedenfalls dachte ich das.Andreas wollte dann auch zurück zu seinen Jungs war auch Fertig mit Autogramme geben.Ich fragte Andreas ob er Julius bitten würde noch mal kurz zu kommen ich warte auch. Er versprach Julius bescheid zu geben. Dann war er wirklich verschwunden. Und wir wurden schon wieder Raus geschmissen.Das wird langsam zur Gewohnheit…!!! :)Nun standen wir draußen mit Frau M zusammen. Julius kam noch zu uns und wir machten schnell noch ein Bild. ER war ziemlich Dünn angezogen und müsste schnell wieder rein gehen. Mexxy stellte eine Frage“ Wo ist es Schöner bei Sarah oder bei Andreas“. Julius meinte, das ist eine Gemeine Frage aber er findet es bei Andreas Schöner weil er an den Songs mit Schreibt und bei dem ganzen Prozess dabei war. Ich meinte dann, man sieht auch das es dir bei Andreas mehr Spaß macht.Es wurde noch etwas gesagt, das ich an dieser Stelle nicht weiter erläutern möchte, das hab ich Mexxy Versprochen. Julius wollte dann auch Rein und ich meinte noch, ich wollte ihn nicht stören weil er sich Unterhalten hat, er hat dann noch erzählt. Das der Produzent Heute auch da sei und sie sich Unterhalten haben. Ich meinte dann wir sehen uns in Berlin und da können wir uns dann ja Unterhalten. Er Meinte Ja sagte noch Auf wiedersehen und ging rein.Wir gingen dann zur U-Bahn, zusammen mit Frau M. Ihr könnt euch vorstellen das wir nur 1 Gesprächsthema hatten – das Konzert und wie unfassbar Toll es war.

Danke für dein Interesse an meinen Bericht.

Habt eine gute Zeit

Alles Liebe, dein K!

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