Ina Müller,  Johannes Oerding

Elbphilharmonie: Neujahrskonzert mit Ina Müller

Hamburg, Elbphilharmonie 02.01.2022

Ina Müller ist die Stimme und das Gesicht von „Inas Nacht“ – das beliebte TV-Format hat hochkarätige Gäste, die von Ina mit Witz und Charme durch die Sendung geführt werden. Mit dem letzten Album „55“ erreicht die Entertainerin Platz 2 der offiziellen Deutschen Album-Charts und musste Pandemie bedingt, die gleichnamige Tournee verschieben. In den letzten zwei Jahren gab Ina Müller keine Konzerte, um so größer war die Freude, dass die Neujahrskonzerte am 02.01.2022 in der Hamburger Elbphilharmonie um 16:00 & 20:00 Uhr stattfinden konnten.

Die Shows wurden unter den aktuell geltenden Pandemie Regeln durchgeführt, dass heißt 2G (Genesen oder Vollständig geimpft) und es bestand eine komplette Maskenpflicht. Der Einlass war sehr angenehm organisiert. Unten, vor dem Gebäude gab es elektronische Ticket Schleusen. Dann folgten Rolltreppen und bevor man zum großen Konzertsaal kam, folgte die Impfkontrolle. Dieses Gebäude ist beeindruckend, die Formen der Architektur ein absoluter Augenschmaus. Mich hat ein Feeling gepackt, dass ich nicht in Worte fassen kann. Beeindruckt von der Umgebung durften wir ca. 30 Minuten vor Show beginn in den Saal. Unsere Plätze befanden sich in der Zweiten Reihe, die an diesem Abend die Erste Reihe war (normalerweise gibt es die Erste Reihe, aber an diesem Abend wurde die Reihe entfernt, vermutlich um Abstand zur Bühne zu bekommen). Beeindruckt vom Saal und irgendwie überfordert mit den guten Plätzen verging die Wartezeit doppelt so schnell und ich war noch nicht bereit, für mein erstes Ina Müller Konzert. Kurz zum Verständnis, die Karte wurde mir wenige Tage vor dem Konzert angeboten, mit der ursprünglichen Planung hatte ich nichts zu tun.

Das Licht wurde gedämmt, die Band kam auf die Bühne und der Applaus setzte ein. Die Musiker gingen zu Ihren Instrumenten und fingen an zu spielen. Es folgte eine kurze Ruhe bis Ina Müller auf die Bühne kam und rief „Happy New Year“ und sich sofort beim Publikum bedankte fürs Erscheinen. Sie sagte, dass es nicht ganz klar war, ob diese Show stattfinden würde und wünschte viel Spaß und erklärte, dass Sie ein gutes Gefühl hätte. Dann folgte die Nummer „Ich halt die Luft an“. Sofort nach dem Song setzte Applaus ein und es fühlte sich trotz Maske nach einem großartigen Moment an. Ina erzählte, dass das letzte Mal, als Sie ein Konzert gab, Corona noch ein Bier war und dass es für Sie auch neu sei ein Konzert mit Mundschutz zu geben (Sie selbst trug natürlich keinen Mundschutz, singt sich ohne einfach besser). Das Zuschauer licht wurde angemacht und Ina konnte sich im Saal umblicken. Ein paar Anekdoten zu Corona und aus den letzten Jahren folgten. Es ging um Menschen die Masken nicht richtig tragen würden und dass wir alle etwas zugenommen hätten. Eine lustige Theorie darüber, dass die Frauen Corona erfunden haben könnten, weil die Männer dann zu Hause wären folgte, bis hin zu dem Thema: Süßigkeiten verstecken im Lockdown. Ina bemerkte, das macht nicht so viel Sinn, wenn man alleine lebt. Mit sehr viel Witz führte Ina in die Show und das Eis war sofort gebrochen. Mit dem Song „Laufen“ ging es weiter. Im nächsten Part erzählte Ina, dass Sie viel Netflix gesehen hat und dort eine Frau entdeckt hat, die darüber sprach, man braucht nur 10 Kleidungsstücke und sollte alle Kleidungsstücke auf einen Haufen werfen und sich jedes Teil einzeln ansehen sollte und sich Fragen sollte „macht es mich noch Glücklich“. Es hat Ina nicht so glücklich gemacht. Sie hat festgestellt, dass Satin Kleidung nicht so vorteilhaft ist, aber die Bettwäsche ganz hilfreich ist, um in gewisse Stellungen zu gelangen. Zum Ende der kleinen Rede setzte sich Ina mit einem Hocker zwischen die beiden Background Sängerinnen. Es folgte der Song „Rauchen“. Besonders sind die Moderationen nach oder vor einem Song. Ina greift zu Themen aus dem Leben und bringt die Menschen dann zum lachen. Obwohl es um Corona ging, konnte man die Situation für ein paar Momente ausklammern und sich dem Witz hingeben. Fragen wie „wer hat über Scheidung nachgedacht oder sich Scheiden lassen?“ haben niemanden finden lassen der dies gemacht hat, die Frage wer Bananenbrot gebacken habe, ließ viele Hände nach oben fliegen. Nach diesen Fragen legte Ina gekonnt die Überleitung zum Thema „am Besten funktioniert eine Partnerschaft im Lockdown, wenn der eine gut Kochen kann und der andere gerne isst“ – vermutlich könnte Sie damit recht haben. Problematisch ist es nur, wenn keiner Kochen kann und beide gerne essen, so wie es in Inas Beziehung der Fall ist. Dann greift man zur Notlösung „Bestellen“. Es folgten ein paar Gags zu dem Thema und Beziehungen und wie es bei Ina zu Hause im Lockdown zuging. Mit dem wunderschönen Song „Wie Heroin“. Nach dem Song berichtete Ina von dem letzten Auftritt den Sie mit Ihren Backgroundsängerinnen hatte und das eine von Ihnen ein Kind bekommen hat. Sie sprach weiter wie sich die Körperhaltung verändert, wenn man in einer Beziehung ist. Es ging im Tattoos und das Ina auf dem Knie stehen hat „Kannst du Knicken“ (natürlich, ist das Spaß) und es ging wieder zurück zu dem Thema Kind und wie es ist, wenn man ein Kind auf dem Arm hat. Das Problem ist nur, wenn man das Arm hält und etwas sagen muss. Ina hat jetzt einen Trick, wenn Sie das Kind nicht so niedlich findet sagt Sie „Das sieht ja aus wie du“. Eines ist ganz klar, die Frau hat Humor und bringt das Publikum immer wieder zum lachen. All diese lustigen Momente, kann ich hier nur Thematisch aufzählen, der Witz ist in dem Moment wichtig, im nachhinein, kann ich das gesagte nicht so rüberbringen, wie es Ina getan hat. Der Musikalische Part ging weiter mit dem Song „Wohnung gucken. Das Musikalische Talent von Ina Müller lässt sich nicht leugnen, Frau Müller kann singen und das stellte Sie im nächsten Song unter beweis. „Schuhe“ der Erste Song der nicht von der aktuellen Platte 55 stammt. „Schuhe enttäuschen dich nie“ heißt es im Song. Interessante Textzeile, der Song hat einen großartige Sound. Sehr unterhaltsam. Es folgte „Pläne“ ohne Überleitung. Sie saß einfach nur an der Seite auf einem Hocker und sag dieses wunderschöne ruhige Lied. Die Melodie des nächsten Songs setzte ein und die Dynamik wurde schneller. Der Song „Fünf Schwestern“ kam an die Reihe. Nun folgte eine Moderation und Ina erzählte das Ihre 63 Jährige Schwester geheiratet hat und machte ein paar Lustige Kommentare dazu. Sie berichtete weiter von Anekdoten aus dem Leben mit der Liebe, mit dem Flirten und die unterschiedlichen Phasen einer Beziehung. Es folgten viele Lacher und die Kluge Weisheit der Mann an euer Seite muss euch gefallen und nicht euren Eltern, Freunden oder Ehemann. „Das erste halbe Mal“ folgte. Die Stimmung im Saal war gut. Nach dem Song erzählte Ina, dass Sie vor 40 Jahren 17 Jahre alt war (in dem letzten Song, ging es darum dass Sie 17 war) und Sie erzählte das die Maulige Rentnerin bei Ihr durch kommt. Einige Anekdoten dazu folgten und die Lacher aus dem Publikum flogen Ina Müller nur so zu. Ein Song der nun folgte, gehört für mich zu den Highlights des aktuellen Albums „Eichhörnchentag“ Als nächstes erzählte Ina das Sie nicht mehr soviel Zeit haben und Sie spart sich die Moderation und holt einfach Ihren Gast auf die Bühne.

(c) secret-music-blog.de

Johannes Oerding kam mit seiner Gitarre auf die Bühne und setzte sich zusammen mit Ina auf zwei Hocker und sprach ein paar Zeilen mit Ihr und sang dann „De Klock is Dree“. Das war ein wundervoller und schöner Moment, diese beiden Musiker zusammen singen zu hören. Die Stimmen klingen wunderschön zusammen. Johannes verließ die Bühne und es ging sofort weiter mit „Drei Männer her“ am Ende des Songs wünschte Ina noch ein „Happy 2022“ und bedankte sich beim Publikum. Die Show neigte sich dem Ende entgegen. Der Applaus und die Stimmung des Publikums waren überwältigend. Die Leute standen von Ihren Plätzen auf und jubelten. Es war wundervoll. Die Band und auch Ina gaben sich die Ehre und spielten noch eine weitere Nummer „Mark“ und dann nahm Ina sich noch Zeit für einen weiteren Song und Sie bat die Menschen sich noch einmal hinzusetzten und bedankte sich beim Publikum. „Wenn der liebe Gott will“ war der letzte Song des Abends. Das Publikum sang am Ende noch einmal für Ina und Sie verabschiedete sich und verschwand gemeinsam mit Ihrer Band von der Bühne.

Das neue Jahr begann mit einem tollen Konzert, von einer Künstlerin, die ich hoffentlich wieder auf der Bühne bewundern darf. Es war wunderschön und ich möchte mich an dieser Stelle bedanken, bei meiner Freundin, die an mich gedacht hat und mich gefragt hat, ob ich die Karte übernehme. Danke!

Vielen Dank für dein Interesse an meinen Bericht. Komm gut ins neue Jahr und bleib gesund. Hab eine gute Zeit. Alles Liebe, dein K!

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.