Sarah Connor

Christmas in my Heart – Tour: Sarah Connor zeigt mit großer Stimme Weihnachtshits in Bremen

Bremen November 2013


Ein Jahr ist es her das ich mit meinen lieben in Bremen war um ein Weihnachtskonzertabend mit Sarah Connor zu erleben. An diesem Abend, vor einem Jahr, wurden die Zuschauer und ich selbst, schon verzaubert von der wunderschönen Stimme von Sarah Connor und dem klang des Swing Dance Orchester unter der Leitung von Andre Hermlin. Nun sollte dieser Abend wiederholt werden und zwar nicht nur in Form von einem Weihnachtskonzert, nein es sollte diesmal eine ganze Tournee daraus werden. Der Start dieser Tournee war für Bremen geplant und zwar in der restlos Ausverkauften Glocke. Es gab keine Karten mehr zu kaufen außer auf dem Schwarz-Markt. Unvorstellbar aber mein Ticket lag fast ein ganzes Jahr lang, bei mir zu Hause und hat mich immer wieder daran erinnert, wie schön die Vorfreude sein kann.

Der Einlass in die Glocke war pünktlich um 19:00 Uhr. In den Konzertsaal durften wir noch nicht. Die Wartezeit wurde genutzt um all die bekannten Gesichter zu begrüßen, die man teilweise eine Ewigkeit nicht mehr gesehen hat. Ein paar Glückliche Gewinner konnten sich über ein Treffen mit Sarah freuen. Das Treffen fand in der Glocke statt und dauerte ca. 10 Minuten. ES wurden Fotos gemacht und Sarah hat sich dazu geäußert das „Close To Crazy“ keine Single wird. Insgesamt waren 20 Fans bei dem Treffen dabei.

Der Einlass zum Konzertsaal begann und ein Moderator von Radio Bremen Vier machte ein paar Witze um das Publikum auf das Konzert vorzubereiten.

Das Orchester kam auf die Bühne und spielte eine Overture aus verschiedene Weihnachtssongs unter anderem auch Weihnachtssongs vom Album Christmas in my Heart. Es war ein ganz bewegender Moment als es wirklich los ging. Diese Atmosphäre erreichte sofort mein Herz.

Der WOW-Effekt setzte ein als wir Sarah in ihrem Schwarzem Kleid sahen.

Der erste Song heißt „Rudolph The Red Nosed Reindeer„. Sarah ging von rechts nach links und sah sich das Publikum genau an. Ohne Pause und Überleitung ging es weiter mit „Let it Snow“ und spätestens hier überkam mich die Erkenntnis das die Stimme besser klingt als sonst. Die ganzen Proben haben sich bezahlt gemacht. Es folgt die Begrüßung. Sarah erzählte wie froh Sie war diese Tournee machen zu dürfen und das die letzte Weihnachtsshow in Bremen 2012 der Auslöser für diese Tournee war. Sie erzählte wie Dankbar sie war und das Ihre Familie nicht dabei sein kann weil es keine Karten mehr gab, nur der Papa und die Oma konnten dabei sein. Die Restlichen Mitglieder der Familie müsse am 16.12 nach Hamburg kommen. Nach ihrer kleinen Begrüßung ging es weiter mit „The Christmas Song„. Im letzten Jahr berührte mich der Song bereits und dieses Gefühl wiederholte sich, in diesem Moment erneut. Nach dem Song berichtete Sarah von dem Moment wo Sie zum ersten mal mit Andre und seiner Musik zusammen gekommen ist und das Sie sich sofort verliebt haben. Selbstverständlich rein musikalisch. Die Frau von Andre und Florian (der Mann an der Seite von Sarah Connor) waren bei der ersten Begegnung anwesend. Mit „Smilie“ folgte der erste Song, der kein Weihnachtshit war. Mich hat Smilie sehr ergriffen. Der Song erinnerte mich daran, ein Lächeln eines geliebten Menschen nicht mehr sehen zu können. Ein Teil der Sarah Connor – Band kam auf die Bühne und wurde kurz vorgestellt. Im Set ging es weiter mit einer schnelleren Nummer „Somethings Got A Hold On Me„. Großartige Idee ein paar alte Klassiker ins Programm aufzunehmen um für eine veränderte Stimmung zu sorgen. Die Lust aufzustehen und zu tanzen überkam mich, allerdings begnügte ich mich auf meinem Platz sitzen zu bleiben und einfach mit zu wippen. „Sisters Are Doin‘ it for Themselves“ von Aretha Franklin sorgte erneut für eine angenehme Abwechslung im Set. Ein Highlight folgte und zuvor erzählte Sarah Connor – das Sie vom tanzen aus der Puste war und sich erstmal hinsetzten muss. Die Gitarre im Hintergrund setzte ein. Sarah kündigte den Song kurz an. Die Weltpremiere fand in der Talkrunde 3nach9 statt und es sei ein neuer sehr persönlicher Song und viel mehr wollte Sarah nicht dazu sagen. Das Publikum sollte einfach hinhören und selbst entscheiden „Close To Crazy“ ist ein selbstgeschriebener Song, aktuell arbeitet die Sängerin an einem neuen Album. Der Song ist emotional und trifft mitten ins Herz. Nach dem Song gab es sehr viel Applaus. Nun kam der Song „Why Does It Rain“ und ich war verzaubert von Sarah Connor und dieser Stimme. Der Gitarrist Torsten Goods bekam einen Solo-Part, der mir sehr gut gefallen hat. Die Musik die eine Gitarre zaubert ist wunderschön. Einer der schönsten Songs des Abend war „Hallelujah“ und berührte mich zutiefst. Wenn Sarah Connor auf einer Bühne steht und Hallelujah singt, wirkt Sie zerbrechlich, die Gefühle, die über diese wahnsinnig schöne Stimme transportiert werden treffen mitten ins Herz und rühren mich zu tränen. Dankbarkeit überkam mich, diese Tour geht mitten ins Herz. Das Publikum war wieder Begeistert von Sarah Connor und der Applaus war ihr ein weiteres mal sicher. Mit denn Worten „Läuft ganz gut oder?“ begann sie den nächsten Song anzukündigen. Sie freute sich und lachte ganz süß, um dann zu sagen, wie sehr sie sich auf die Harfe freut, die nun zum Einsatz kommen wird. Einer ihrer bekanntesten Weihnachtssongs folgte nun „The Best Side of Life„.  Sobald der Song beendet war, folgte die Pause.

Die Pause tat unglaublich gut. Durchatmen und die Erste hälfte der Show auf sich wirken lassen. Die Pause dauerte ca. 20 Minuten. Ich hatte die Erwartung, das es Songs geben würde die richtig Krachen. So ein „Anti X-Mas-Song“ wie z.b BOUNCE aber das hätte nicht zur Show gepasst. Das ist mir in der Pause klar geworden.

(c) Kevin Bauermeister

Die Show ging wieder los und das Orchester kam auf die Bühne und spielte eine weitere Overture. Als Sarah zurück auf die Bühne kam, ging es weiter mit einem Song aus ihrem Weihnachtsalbum “ Ride in a Snow„. Der Sohn von Andre Hermlin – David (12 Jahre), unterstützte mit einem Stepptanz. Gemeinsam mit David sang Sarah „Santa Claus Is Coming To Town“. Eigentlich wäre es doch schön, wenn David noch einen eigenen Song singen würde oder? Das passierte auch. Für das Publikum, sollte das spontan aussehen allerdings glaube ich, das es geplant war. David sang „Christmas Dreaming“ . Er hat das schön gemacht. Klassiker zu Weihnachten sind „Ave Maria“ und „Silent Night“ – beide Songs folgten hintereinander. Das war unglaublich bewegend und rührte viele Menschen im Publikum zu Tränen. „Haben sie schon mal etwas von den Weihnachtsverweigerern gehört? Nein? Das sind diese Menschen, die zu Weihnachten ins warme fliegen und dort alberne Blumen Ketten tragen und dort Weihnachtslieder singen…“ so ähnlich wurde der nächste Song angekündigt. „Male Kalimaka“ und die Stimmung auf der Bühne wurde Sommerlich. Der Background hat sich passend zum Song zurecht gemacht. Damit hat wohl niemand gerechnet. Mitsingen gab es auch und zwar bei „Jingle Balls„. Langsam kamen wir zum Ende mit „White Christmas“ und „Have Yourself A Littel Merry Christmas„. Diese letzten Songs haben mich noch einmal berührt. Diese Stimme, dieser Sound, diese wunderschöne Location. Alles passte zusammen. Gänsehaut Momente am laufenden Band. Es gab Beifall und Sarah Connor und die Musiker verließen die Bühne. Das Publikum stand auf und der Beifall wollte nicht verstummen.

Eine Zugabe musste es noch geben, das sah nicht nur ich so sondern auch Sarah Connor. Sie kam zurück und erzählte, wie Sie ihren Plattenvertrag bekommen hat. Schuld daran war der Song „Leise Rieselt der Schnee“ – der sich auf einer Demo CD zu finden war. Der Plattenboss hörte zufällig genau dieses Lied und der Rest ist Geschichte. Gemeinsam mit dem Publikum sang Sarah den Song, der verantwortlich dafür war, das Sie an diesem Abend in der Glocke ein Weihnachtskonzert geben konnte. Ein wichtiger Song fehlte noch: „Christmas In My Heart„. Das war wirklich schön. Mit dem letzten Song gab es einen ganz neuen Song von Sarah, der Song ist für die Kinder von Sarah geschrieben wurden. „Littel Love“ heißt das letzte Lied für diesen Abend und ich war sofort verliebt. Sarah verabschiedete sich von dem Publikum und bedankte sich. Das wars! Das erste Konzert der Christmas In My Heart – Tour war vorbei und Sarah Connor hat wieder einmal bewiesen wie Stimmgewaltig Sie ist.

Vielen Dank für dein Interesse an meinem Bericht.

Hab eine gute Zeit.

Alles Liebe, dein K!

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