Andreas Bourani

Kirchentag: Andreas Bourani live und unplugged

Hamburg, 04.Mai 2013

Sänger und Songwriter Andreas Bourani ist bekannt geworden mit seinen Radio Hit „Nur in meinem Kopf“. Die Songs „Eisberg“ und „Wunder“ fanden großen Zuspruch beim Hörer-Publikum. Die Musik brachte Andreas Bourani wieder nach Hamburg zum Kirchentag 2013.

Der Kirchentag fand in den Hamburger Messehallen statt. Gegen 16:00 Uhr waren wir vor Ort. Als wir die Bühne gefunden hatten, war noch nichts los und so liefen wir durch die Halle und schauten uns die Stände an. Eine Stunde später waren wir zurück an der Bühne. Ein Bereich vor der Bühne war reserviert für einen Empfang der noch stattfinden sollte. Wir suchten uns Plätze und warteten ab. Zufällig sahen wir einen Musiker aus der Band von Bourani – Arne, der Mann am Piano/Keyboard.

Der Empfang war eine reihe von Unterhaltungen und Reden auf der Bühne. Nach dem die Reden beendet waren, durften wir in die erste Reihe aufrücken. Plötzlich traf man auch ein paar bekannte Gesichter. Julius, der Mann an der Gitarre lief in mein Blickfeld (es sah so aus als wären seine Haare kürzer). Ein paar Augenblicke später sah man Andreas an der Seite, es wirkte so, als wäre er grade erst angekommen.

Ein kleiner Umbau wurde gemacht und wir bekamen Trommeln in die Hand gedrückt. Mit diesen Trommeln sorgten wir für ordentlich Lärm. Die Band die mit uns zusammen Trommelte war gar nicht so schlecht. Sie haben mir ganz gut gefallen.

Es wurde Zeit für die Show von Andreas Bourani. Bevor es los gehen konnte, wurde Andreas noch kurz befragt. In der Zeit machten sich Julius und Arne bereit. Andreas wurde befragt zum Thema Musik und was Musik für ihn bedeute. Die Band setzte zum ersten Song an und ich erkannte sofort welcher Song das sein würde. Es handelte sich um „Eisberg“ und ich gab mich der Musik hin und genoss diesen Moment in vollen Zügen. Der Sound war nicht so sauber wie ich es kannte und gewohnt war. Es klang etwas seltsam weil so ein leises rauschen zu hören war. Schlimm war das nicht aber es war ungewohnt. Die Stimmung war großartig. Die Leute haben gut auf Andreas reagiert und teilweise richtig gut mit gemacht. Als zweiten Song spielte Andreas „Glück“ und hier merkte man schnell, das es ein rauschen gab. Der Sound war wirklich nicht Ideal, sobald Andreas aber mit dem Gesang ansetze, merkte man nicht mehr viel von den Sound Problemen. Nach dem er Glück zu Ende gespielte hatte, Grüßte er Lisa, die die Texte in Gebärden Sprache übersetzte. Er erzählte, das die beiden schon ein paar mal gemeinsam auf der Bühne standen. Dann hat er gesagt, das er am Morgen noch nicht wusste, ob er heute Abend überhaupt hier sein könne, weil er ganz schön Krank sei. Er wollte kein Mitleid haben, weil er es ganz schrecklich findet, wenn man sagt ich kann keine 100% geben weil ich Krank bin. Er war selbst etwas verwundert das seine Stimme so gut durch hält. Er meinte dann noch, das er sich total freuen würde, wenn wir bei der nächsten Nummer Kräftig dabei wären und ihn etwas unterstützen würden. „Nu in meinem Kopf“ wurde gespielt. Er lies uns ganz oft mit singen und kam sogar von der Bühne runter. Auf einmal stand er neben mir, ging dann ein paar Schritte weiter und hat mich fast erschlagen mit seinem Kabel vom Mikrofone. Meine gute Freundin musste mich erst mal retten vor dem Kabel. Die Leute haben großartig mit gesungen. Klang fast wie ein Chor. Er ging dann zwischen durch wieder zur Bühne zurück aber kam auch gleich wieder zu uns runter. Er gab einer Freundin von uns sogar die Hand. Die Stimmung blieb total gut. Am Ende sagte Andreas noch zum Publikum das sie der Hammer seien und dann ging es auch schon weiter mit „Frieden„. Hier zeigte Andreas noch einmal das er trotz Erkrankung immer noch eine unglaubliche Stimme hatte. Er hielt einen langen hohen Ton, eine halbe Ewigkeit. Sehr beeindruckend wie ich fand. Julius und ich hielten ab und zu Blick Kontakt und lächelten uns gegenseitig an. Die Melodie zum nächsten Song setzte ein. Andreas sagte dazu nur „Die nächste Nummer kennt ihr vielleicht auch“  und es kam „Rolling in The Deep“ auch hier kam Andreas noch mal von der Bühne runter. Er war sehr Fan nah an, wie ich fand. Allerdings hat er zum ersten mal seine Text vergessen. Das kannte man von ihm gar nicht. Das ist live und das darf passieren. Nach dem Song verabschiedete sich Andreas vom Publikum. Julius legte seine Gitarre nieder und ging mir Arne und Andreas zusammen, von der Bühne. Für eine Zugabe kamen die Drei zurück. Andreas wollte noch einen spielen und fragte welchen wir hören wollten. „Wunder“ hörte ich aus einige Entfernung Menschen rufen. Er guckte Julius an und fragte ihn „haben wir den dabei?“ Er guckte einmal, wackelte mit der Hand und dann spielten sie „Wunder“ als letzten Song. I. Andreas kam auch diesmal wieder runter von der Bühne. Dann war das ganze auch schon wieder Vorbei. 32 Min war Andreas auf der Bühne. „Habt einen Schönen Abend, Biss Bald“ mit diesen Worten verabschiedete sich Andreas und ging runter von der Bühne.

Die Bekannten-Gesichter stellten sich zusammen und fingen an zu Quatschen. Andreas kam zurück und gab Autogramme und machte Fotos mit den Menschen. Julius sahen wir auch rumlaufen.

Es wurden langsam weniger Leute und er sah uns als Gruppe warten und fing an, jedem die Hand zu geben außer meiner Freundin und mir. Uns hat er Umarmt. Ich hatte das Gefühl, man sah, das Andreas Krank ist. Er hat kurz erzählt was er hat und das er Medikamente nehmen muss. Der Arme! Gute Besserung an dieser Stelle. Nun sah ich das Julius und Arne in Aufbruch Stimmung waren. Ich ging zu Julius, der sich freute mich zu sehen. Er gab mir die Hand und Unterschrieb die Eintrittskarte, zuvor hatte Arne schon Unterschrieben. Wir machten noch ein Foto zusammen und dann unterhielten wir uns noch eine weile. Er fragte mich, wie es mir geht. Und ich fragte ihn wie es ihm ginge. Es ging uns beiden übrigens ganz gut. Ich hab mich Erkundigt wie der stand beim neuen Album sei. Julius erzählte mir das sie fleißig am schreiben seien. Er meinte, das er denkt, dass die Platte im nächsten Jahr veröffentlicht wird. Wir unterhielten uns auch noch über Sarah Connor, diesmal fragte Julius mich nach ihr und ob ich sie mal wieder gesehen habe. Er fragte mich, ob ich sie bald wieder sehen würde und ich erzählte ihm, was in Planung sei. Es war ein richtig nettes Gespräch. Julius wollte dann noch wissen, wie das so ist, unter den Bourani Fans, ob man immer zusammen zu Konzerten fährt oder eher alleine. Ich erklärte Ihm, das wir uns meistens vor den Shows sahen und zusammen warteten. Das Anreisen klappt meistens nur mit wenigen Personen. Ist halt nicht so einfach, weil man ja nicht immer in der selben Stadt wohnt. Ich sagte zu Julius dann noch das es schön sei, ihn mal wieder zu sehen, das letzte mal ist schon so unglaublich lange her. Er gab mir da recht. Dann verabschiedeten wir uns schon, weil das Taxi für die Jungs da war und ich noch zu Andreas wollte. Andreas sagte grade als ich ankam. So das ist jetzt aber das letzte Foto. Ich guckte ihn an und dachte “ nicht dein ernst?“ er machte ein Foto mit meiner Freundin und Anhang und sah mich dann und fragte mich wie es mir geht. Gut! Wir machten dann noch ein Foto und Unterhielten uns, nebenbei wurde noch schnell ein Foto gemacht und Schwupps war alles wieder zu Ende. Schnell ergatterten noch ein paar Fans ein Foto. Ich holte mir noch ein Autogramm ab und dann war alles Aus.

Danke für dein Interesse an meinen Bericht.

Hab eine gute Zeit.

Alles Liebe, dein K!

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